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KwaZulu Natal (SA) 2010 Endlich! Aus verschiedenen Gründen ist es 1,5 Jahre her, dass ich das letzte Mal als Giraffenmog- Copilot durch Afrika fahren durfte. Und nun muss ich feststellen, dass ich nicht mehr wirklich weiß, wie der Unimog so funktioniert. Leichtes Fremdeln Für die vielen kleinen Handgriffe, die während eines Tages nötig werden Umbau des Esszimmers zu einem Bett, Öffnen der Gasventile, Starten des Warmwasserboilers, ect. muss man einfach wissen, wo man in welcher Reihenfolge hin greifen muss. Bereits am ersten Abend ist es mir aufgefallen: Ich habe die Metall-Leiter abgehängt überings ohne, dass mir dieses schwere Monster auf den Hirnkasten geknallt ist! Im Training bin ich also noch.. und dann stand ich da, wie der Ochs vor dem neuen Tor: Wie ging das noch mal? Wie macht man die Leiter an der Schwelle fest??? Es ist mir wieder eingefallen aber es hat ein paar Minuten gedauert. Und es war nicht das einzige Mal, dass ich mit dem „Wie ging das noch mal?“ Probleme bekommen habe: Obwohl der Unimog an dem Stromnetz des Campingplatzes hing, habe ich die Steckdose für den Laptop genutzt, die über die Batterie läuft. Irgendwie war mir entfallen, dass wir zwei Sorten Steckdosen haben… Peinlich wurde es dann bei der ersten Dusche: Zugegeben, unser Bad ist nicht sehr groß. Aber bisher hatte ich nie Probleme mich dort rein zu basteln, zu duschen und auch wieder raus zu klettern. Bis jetzt… Bei dieser Tour saß ich das erste Mal in der Duschwanne und plötzlich habe ich mir den kleinen Hocker herbei gesehnt, den mein Mann immer zum Duschen benutzt. Die Dusche ist durch die wenige Benutzung eingegangen!!! (Die andere Erklärung nämlich dass ich in der Zwischenzeit zugenommen und einfach steif geworden bin – ist komplett ausgeschlossen und sollte hier nicht erwähnt werden!) Camping Beauty-Tipps Diese Reiseberichte werden von einer Frau geschrieben und da müssen MakeUp und Klamotten ja früher oder später auch mal als Thema kommen…. Liebe Männer: Ich bin Euch nicht böse, wenn Ihr diesen Abschnitt einfach überspringt. Als Vorbereitung für diesen Urlaub hatte ich einen Termin beim Friseur. Beim Warten habe ich in einer Frauenzeitschrift auf MakeUp- und Kleidungstips für den Urlaub gefunden. Interessant das südliche Afrika war auch mit dabei: Welche Lidschattenfarbe passt zur Landschaft, wo bekommt man Kleider mit Ethnomuster…. Was eigentlich noch gefehlt hat, war die Anleitung zum Laufen in Highheels bei sandigem Untergrund. Ich habe herzhaft lachen müssen! Meine Styling-Tipps sehen da ganz anders aus: Die Klamotten sollten möglichst alt und verknautscht sein dann fallen weiter Flecken auch nicht mehr weiter auf. Sie sollten in gedeckte Farben sein. Kann man zuhause selbst färben, indem man T-Shirts und Hosen mit beliebigen Farben wild in einer Waschmaschine mischt und dann auf 90 Grad stellt. Anschließend dann im Trockner 2 Stunden lang kurz und klein kochen. Alles, was danach noch passt, ist für den Urlaub geeignet. Weil: Genauso werden die Klamotten behandelt, wenn man in einem Camp mal eine Waschmaschine ergattert und zufällig auch die richtige Mischung an Kleingeld besitzt. Auf die Farbänderungen nach jeder Wäsche kann man gespannt sein und sie unterstützen eigentlich nur noch den „Charakter“ des Kleidungsstücks. Zum MakeUp: Wer braucht denn so was???!? Die ultimative Frisur für den Urlaub im Unimog sieht auch nach einem Tage unter einer Baseballkappe noch brauchbar aus. Also entweder: lange Haare im P f e r d e s c h w a n z zusammen getüddelt oder kurz und strubbelig. Die dritte Alternative glatt rasierte Kopfhaut dürfte vielleicht doch ein wenig mutig sein. Ich habe mich für kurz und strubbelig entschieden und wollte das eigentlich von dem Friseur realisieren lassen. Gesagt habe ich, dass das Kopfgemüse wegen einem Camping Urlaub in Afrika ab muss. Dann habe ich Brille ausgezogen und sie machen lassen. Als ich die Brille wieder aufgezogen habe, war die Hälfte von meinen Haaren verschwunden bis auf einen jämmerlichen Rest an der linken Seite der Stirn, der da wie vergessen rum hing. Vielleicht hat sie ja da vergessen dort zu schneiden???!? Aber nein diesen Teil sollte ich mit ein wenig Schaum und einer mittelgroßen Rundbürste in Form föhnen. (HÄH??? Mittelgroße RundBÜRSTE??? CAMPING-Urlaub in AFRIKA in einem UNIMOG???!??) Die entscheidende Botschaft scheint bei der Friseuse nicht angekommen zu sein…. Und sie war auch nicht davon zu überzeugen, dass diese Gebammsele ebenfalls ab muss. Die Bewaffnung mit einer Rundbürste und noch dazu einer mittelgroßen! kommt für mich nicht in Frage. Aber: Sie hat mich davon überzeugt, es mit diesem halb geschnittenen Stirnfransen mal zu probieren. Also bin ich drei Tage lang mit einer Frisur wie ein öfters aber einseitig gebrauchter Staubwedel durch die Gegend gerannt bis ich dann mit Nagelschere diesem Drama ein Ende gemacht habe. Ich glaube, bei der nächsten Tour denke ich doch mal über eine Kopf-Rasur nach… kleinere Verluste Etwas, was man nicht machen sollte: Über Nacht etwas zum trocknen auf die Stossstange legen, um es am Morgen wieder einzusammeln. Morgens laufen wir meist nur hinter dem Mog rum und kommen maximal bis an die Fahrertür die Stossstange ist also außer Sichtweite. Und dann passiert, was kommen muss: Der Kram wird vergessen. So geschehen mit meinen absoluten Lieblingslatschen. Nach drei Wochen intensiven Gebrauch haben sie einen Eigengeruch angenommen, der nicht so angenehm war weswegen ich sie in einem kleineren Bach gründlich gewaschen habe. Tja, jetzt liegen sie auf dem Campingplatz des Ithala-Gamereservs, weil sie mir erst zwei Stunden nach Abfahrt wieder eingefallen sind… Und die dümmste meiner Aktionen war: Stromkabel abziehen, verstauen und gleichzeitig den Adapter in der Steckdose vergessen. Schon wieder! Und natürlich ist das erst am nächsten Abend und rund 400km entfernt aufgefallen. Glücklicherweise haben wir immer zwei Adapter dabei, so dass wir den Mog auch weiterhin an das Netz hängen konnten, wenn denn eines vorhanden war. Der beste Ehemann unter den Unimog-Fahrern weiß schon, warum er nur richtig gut ausgestattet mit mir losfährt. Wenn ich so weiter mache, dann muss sich auf südafrikanischen Campingplätzen keiner mehr Sorgen wegen einem fehlenden Adapter machen: Einer von unseren steckt immer irgendwo! Tücken der Campingmöbel Ich gebe es zu auch zuhause bin ich schon kein besonders ambitionierter Koch. Und wenn man abends von einem Gamedrive im Dunkeln auf den Campingplatz fährt, einen Mordshunger hat und SOFORT etwas zu Kauen haben will - dann macht die Kocherei noch weniger Spaß. Meistens gibt es deshalb Nudeln mit Tomatensoße… auf die Dauer ein wenig eintönig aber schnell und einfach zu machen. Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen, ein wenig ausgewogener, gesünder und weniger kohlehydrat- lastig zu kochen. Braai wäre eine Alternative aber da unser Kühlschrank nicht sooo zuverlässig funktioniert (vorne friert alles an der Kühlplatte fest und weiter hinten ist gerade noch Raumtemperatur) ist die Lagerung von Grillgut ein wenig schwierig. Aber: In Deutschland gibt es mittlerweile Tofu im Tetrapack. Da wir beide keine großen Fleischesser sind, wäre damit die abendliche E i w e i ß v e r s o r g u n g gesichert. Eigentlich… Nach einer Woche habe ich mich aufgerafft: Mit Stirnlampe habe ich Gemüse und Tofu klein geschnippelt während der Reis auf dem Gaskocher geblubbert hat. Geplant war, erst den Reis zu kochen, ihn in eine Schüssel zu kippen und dann den anderen Kram in dem schon gebrauchten Topf anzubraten (Minimierung des Abwasches!). Hat bis zu dem Punkt gut funktioniert, an dem ich den Reis in eine Schüssel gekippt habe: Dann hat der Campingtisch auf dieser Seite Übergewicht bekommen und ist umgekippt. Die ganze Bescherung lag auf meinen Füssen und im Sand! Ich habe dann zwar mit gut justierten und festgeschraubten Tischbeinen! noch einmal von vorne angefangen. Aber ich war so wütend auf mich selber, dass ich überhaupt keinen Hunger mehr hatte…. Das selbst-heilende Getriebe Beim ersten Ölwechsel in SA wurde in das Splitgetriebe organisches 80W90 Öl eingefüllt. Eigentlich wäre synthetisch 70W90 das richtige Öl aber hatten sie nicht. Und (O-Ton des Werkstattleiters) jaja, dochdoch auch das günstigere Öl kann man mit dem Getriebe fahren. Das sind LKW-Profis, die wissen wovon sie reden dachten wird. Nur leider fing nach einiger Zeit das Splitgetriebe an zu mucken: Wir konnten immer schwerer zwischen den normalen und den Zwischengängen hin und her schalten. Als der Punkt erreicht war, dass man mehrmals kräftig auf die Kupplung latschen musste (ich hatte schon den Eindruck, dass ich gleich das Bodenblech durch getreten habe), haben wir das Getriebe einfach in den Zwischengängen gelassen und haben beim Fahren auf die normalen Gänge verzichtet. Ging auch… Vor der nächsten Tour hat mein Mann dann den Schalter den wir eigentlich für die Ursache des Übels gehalten haben ausgetauscht. Und: Man konnte wieder schalten…. Aber nach ganz kurzer Zeit fing dasselbe Drama von vorne an. Um nicht noch einen Schalter zu ermorden haben wir die niedrigen Gänge komplett abgeschrieben…. Jetzt war wieder ein Ölwechsel fällig und dieses Mal ist 75W90 GL4 in das Splittgetriebe rein gekommen. Und siehe da: Kein Problem mehr beim Schalten! Scheinbar haben die Vorgaben der Hersteller bezüglich des Öls doch einen gewissen Sinn. Die lustige Giraffe Manchmal halte ich Giraffen-"Tarnung" doch für einen Fehler… Der Wagen ist jetzt so auffällig wie ein fahrender Weihnachtsbaum und wenn man drin sitzt, dann ist man eigentlich unter ständiger Beobachtung. Irgendjemand guckt immer… Bei dieser Tour sind wir durch eine Menge kleiner Dörfer im Norden von KwaZulu gefahren und sind entsprechend aufgefallen. Und fast alle Leute am Straßenrand haben gelacht, etwas gerufen und uns gewunken. Solange auch nur einer beim Sichten unseres Mogs zu lachen anfängt so lange wird der Mog ein Giraffenmog blieben! Zollprobleme Der Grenzübergang zwischen Süd-Afrika und Swasiland wurde erst vor kurzem richtig groß ausgebaut und mit einer neuen, ambitionierten Mannschaft besetzt. Bei der Ausreise wurden wir von den Jungs beiseite zitiert und kontrolliert. Normalerweise passiert das bei der Einreise aber gut, so ein Wagen macht neugierig und wir rechnen eigentlich immer damit, dass die Grenzbeamten das Ding etwas genauer ansehen wollen. Dieses Mal wollten sie es allerdings ganz genau wissen: Als erstes mussten wir die Alukisten mit den Ersatzteilen öffnen, die über dem Führerhaus stehen. Dafür sind zusammen mit meinem Mann ein Polizist und eine Zollbeamtin auf das Dach geklettert. Dort oben wurden die Kisten kontrolliert - und beschlossen, dass wir jedes Einzelteil deklarieren müssen. Ob wir denn eine Liste der Einzelteile hätten? Hatten wir –aber nicht als Ausdruck, sondern nur im Computer. Das hat leider nichts genutzt und nur dazu geführt, dass wir jetzt auch den Laptop deklarieren sollten. Grrrmpfflll... Mein Mann war schon kurz davor umzudrehen und einfach wieder nach Süd-Afrika zurück zu fahren, als raus kam: Es ist nicht so, dass die Süd- Afrikaner diese Deklaration brauchen. Nein die Swasi würden darauf bestehen! Angeblich machen die Strassenkontrollen und treiben Geld ein, wenn man diese Deklaration nicht vorweisen könnte. Also haben wir gemeinsam angefangen, Listen zu schrieben. Nach zwei Minuten taucht ein etwas erfahrener Beamter auf, warf einen Blick auf das Carnet und hat anschließend die Listenschreiberei beendet. Das brauchen nur Süd-Afrikaner, die mit einem südafrikanischen Fahrzeug durch Swasiland reisen. Bei uns reicht das Carnet. Und wir verzollen in Deutschland. Soweit – so gut. Teil 2 des Dramas fand dann bei der Wiedereinreise nach Süd-Afrika statt: In der Regel gehen wir getrennt zur Passkontrolle. Gerade bei den größeren Übergängen laufen so viele Leute auf dem Gelände rum, dass wir den Wagen nicht alleine lassen wollen. Mein Mann geht bewaffnet mit seinem Reisepass und Carnet als erster und regelt seine Einreise und die des Unimogs. Danach folge ich mit meinem Reisepass. Dieses Mal jedoch nicht: Er hat beschlossen, dass er eigentlich keine Lust auf die Diskussion am Zoll hat und da das Carnet innerhalb der Zollunion nicht abgestempelt wird wollte er es einfach mal so versuchen. Immerhin hat diese Methode an der Swasi-Grenzkontrolle jetzt auch schon zwei Mal prima geklappt. An dem Schlagbaum, der die Grenzstation von Süd-Afrika trennt, habe ich den „Alles-in- Ordnung-mach-den-Schlagbaum-auf“-Zettel vorgezeigt und musste hören, dass da ein Stempel fehlt. Also bin ich mit beiden Pässen aber ohne Carnet zu den Zoll-Schaltern marschiert. Da mein Mann ja schon alles geklärt hatte dacht ich zumindestens und nur die Zollbeamtin schusseliger Weise den Stempel vergessen hat, sollte das ja schnell zu regeln sein. Mein Mann abgelenkt von einem Polizisten hat von meinem Abgang nichts mit bekommen. Am Zollschalter wurde ich dann prompt nach dem ominösen DA-irgendwas Formular gefragt, dass wir bei der Ausreise eben gerade nicht ausgefüllt haben. Ausgestattet mit dem sicheren Wissen, dass das Carnet schon auf dem Tisch lag und für gut befunden wurde, habe ich losgelegt: „We are Germans. This is a german car. It has a german numberplate. We only need a carnet de passage.“ Gebetsmühlenartig, mehrmals hintereinander mit nur geringen Variationen. Und die Zollbeamtin hat tatsächlich irgendwann mit den Schultern gezuckt und mir den Zettel abgestempelt ohne das Carnet selber jemals gesehen zu haben! DAS habe ich allerdings erst erfahren, als wir durch den Schlagbaum durch und in Süd-Afrika waren. Festgefahren Es ist ja schon ein wenig peinlich... Und ich habe wirklich ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich es hier erzählen soll. Andererseits warum eigentlich nicht? Also: Ich wollte unbedingt ein Bild von dem Unimog mit dem indischen Ozean im Hintergrund. Als wir 1998 das erste Mal in Südafrika waren, war es kein Problem. Jeder hat seinen Bakkie ( Auto mit Ladefläche. Gibt es in Südafrika in jeder verfügbaren Größe angefangen beim Corsa- Bakkie!!!) mit an den Strand genommen. Jeder ist soweit an die Wasserlinie ran gefahren, wie er sich halt getraut hat, hat seine Angel ausgepackt, seine Frau auf den Beifahrersitz verstaut, die Flasche Bier geöffnet und den Tag am Strand genossen. Heute geht das nicht mehr. Angel, Frau und Bier darf man zwar immer noch mit an den Strand nehmen aber der Bakkie muß draußen bleiben. Eigentlich auch gut so ohne Autos sehen die Strände besser aus und sind definitiv ruhiger... Also mußten wir für mein begehrtes Strandbild ein wenig suchen. An der Sodwana Bay sind wir fündig geworden. Nach einer etwas längeren Fahrt aus den Hügeln von KwaZulu runter an den Strand die wie immer länger gedauert hat als eigentlich geplant sind wir genau zum besten Fotolicht am Strand angekommen. Und tatsächlich: Dort darf man sein Boot mit dem Auto ans Wasser bringen! Also los! Das Fotolicht ist sehr schnell weg!!! Ich habe mich sofort mit der Kamera bewaffnet, bin aus dem Auto gesprungen und wollte meinen Mann in die richtige Foto-Position dirigieren. Er fährt los, dreht eine langsam Kurve und bleibt ein paar Meter vor der gewünschten Position stehen. „Fahr noch ein Stück weiter.“ „geht nicht, komme nicht weiter, sonst buddle ich mich ein.“ ????!???? Ich habe es für einen Witz gehalten soooo tief war der Sand nun auch wieder nicht. ..... War aber keiner... Der Luftdruck wurde das letzte Mal in den Drakensbergen bei 4 Grad korrigiert. Jetzt waren wir auf Seehöhe, es war um die 20 Grad und die Reifen waren von der langen Fahrt auch noch recht warm. Ergebnis: 1 bar zu viel Druck. Macht nichts ich habe meine Fotos halt in der nicht ganz so optimalen Position geschossen, mein Mann hat während dessen den überflüssigen Druck aus den Reifen abgelassen und als das Licht weg war sind wir ganz gemütlich weg getuckert. zu gross Der Nationalpark, den ich mir bei diesen Trip unbedingt ansehen wollte, war der Tembe Elephant Park im Norden von KwaZulu. Angeblich gibt es dort die größten Elefanten Afrikas und so eine Behauptung kann ich nicht einfach glauben. Das muss ich selber sehen... Leider sind wir nur durch das Gate gefahren und durften direkt wieder drehen. Ein Blick des Rangers auf unser Auto und es war klar, daß wir dort nicht rein dürfen. Der Unimog ist zu hoch für das dichte Gestrüpp.... Eine Möglichkeit wäre noch die Lodge gewesen. Aber: Nachdem wir 15 Minuten versucht haben, jemanden an die Strippe zu bekommen, der uns sagen kann, ob in der Lodge überhaupt noch etwas frei ist – und bei dem letzten Versuch einfach aufgelegt wurde – haben wir aufgegeben. Aber es geht auch anders: In einer Lodge in Mooi River haben wir ein Baumhaus gemietet, daß etwas abgelegen lag und nur durch ein kleines Wäldchen zu erreichen war. Der Besitzer hatte keine Probleme mit der Größe des Unimogs immerhin sind die Lieferfahrzeuge auch da durch gekommen. Was er nicht bedacht hatte: Das war schon ein paar Jahre her und die Bäume sind seitdem gewachsen.... Es war schnell klar: da kommen wir nicht durch. Aber jetzt war der Besitzer in seiner Ehre getroffen. Wenn er sagt, daß wir da hinfahren können, dann geht das auch. Also wurde die Kettensäge ausgepackt und der kleine Durchgang so lange „optimiert“ bis wir mit ein bißchen Gebastele und im richtigen Winkel tatsächlich durch fahren konnten.
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